Tunikakleid

Die Tunika war das typische Kleidungsstück der antiken Welt. Es wurde damals unmittelbar auf dem Körper getragen und bestand aus zwei Rechtecken - das vordere war meist etwas kürzer - die an den Schultern des Trägers oder der Trägerin zusammengebunden und in der Taille gegürtet waren. Da es damals noch keine elastischen Gewebe gab, befand sich unter dem Hals ein Schlitz zum leichteren An- und Ausziehen.

Tuniken wurden ganz in weiß oder aufwendig verziert getragen. Ebenso ist es heute mit den Tuniken bzw. Tunika Kleider: Von der rein weißen Tunika, die schlichte Eleganz ausstrahlt bis zur farbenfrohen Tunika mit Materialmix ist alles erlaubt, was gefällt. Man kann das Tunikakleid wie ein Sommerkleid tragen oder über Leggins. Was den besonderen Charme des Tunikakleids ausmacht, ist natürlich seine Herkunft aus der Antike. Diesen Gedanken sollte man beim Styling im Hinterkopf behalten und ihm Tribut zollen: Sehr stimmig ist zum Beispiel ein Auftritt in Glads - das sind Stilettos, die dem antiken Schuhwerk nachempfunden sind - unbedingt ohne Strumpfhosen und einem weißen Tunikakleid mit filigran verziertem Halsausschnitt, das mit einem breiten Ledergürtel tailliert wird. Dazu passt etwas grober Steinschmuck oder feine Creolen und vor allem eine anmutige Hochsteckfrisur mit einem wunderschönen Haarschmuck.

Besonders bei einem an sich schlichten Kleidungsstück wie dem Tunikakleid ist es wichtig, mit Accessoires zu arbeiten. Dabei muss man allerdings auch aufpassen, nicht zu sehr ins Extrem zu gehen: Mit ungünstig gewählten Accessoires kann ein Tunika Kleid schnell zum Hippie-Boho-Vintage-Durcheinander führen, und die klare Linie ist verloren. Gut kombiniert allerdings ist das Tunikakleid ein treuer und vielseitiger Begleiter, in dem Sie cool, schick oder besonders sexy aussehen können.

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